Bei alter Kleidung ist der Zustand wichtiger als der bloße Materialname. Tragbare, saubere und trockene Stücke können häufig weitergegeben, verkauft oder über geeignete Sammlungen einer Wiederverwendung zugeführt werden. Stark verschmutzte, nasse oder vollständig zerstörte Textilien eignen sich dagegen nicht für jede Sammlung.
Weiterverwendung hat Vorrang, wenn sie realistisch ist
Gut erhaltene Jacken, Hosen, Schuhe oder Heimtextilien müssen nicht automatisch Abfall werden. Eine direkte Weitergabe hat den Vorteil, dass klar ist, wohin das Stück gelangt. Bei Sammelcontainern sollte auf seriöse Betreiber und die angegebenen Annahmebedingungen geachtet werden.
Beschädigte Textilien sind nicht überall gleich geregelt
Wie mit zerrissener Kleidung, alten Putztextilien oder anderen nicht mehr tragbaren Stoffen umzugehen ist, kann sich lokal unterscheiden. Manche Systeme erfassen auch Textilien zur stofflichen Verwertung, andere Sammlungen sind auf tragfähige Ware ausgerichtet. Deshalb sollte die Beschriftung des Containers oder die kommunale Abfallinformation beachtet werden.
Nasse und verunreinigte Textilien nicht in Wiederverwendungssammlungen geben
Feuchtigkeit, Öl, Farbe oder starke Verschmutzungen können andere gesammelte Kleidung unbrauchbar machen. Solche Textilien benötigen einen anderen Entsorgungsweg. Auch bei Schuhen, Taschen oder Heimtextilien lohnt sich die konkrete Produktseite, weil Materialverbunde und Größen unterschiedlich behandelt werden können.
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