Schadstoffmobil: Problemstoffe sicher abgeben

Schadstoffmobile und kommunale Problemstoffsammlungen sind für Haushaltsabfälle gedacht, die wegen gefährlicher Inhaltsstoffe nicht über normale Tonnen oder den Abfluss entsorgt werden sollen. Welche Stoffe angenommen werden, hängt vom örtlichen Angebot ab. Häufig geht es um kleinere Mengen problematischer Chemikalien, bestimmte Farben, Lösemittel oder vergleichbare Haushaltschemikalien.

Behälter geschlossen und eindeutig lassen

Problemstoffe sollten möglichst in ihrer ursprünglichen Verpackung oder in einem geeigneten, dicht verschlossenen Behälter transportiert werden. Verschiedene Chemikalien dürfen nicht zusammengeschüttet werden. Unbekannte Stoffe sollten bei der Abgabe als solche bezeichnet und dem Fachpersonal übergeben werden, statt sie selbst zu sortieren.

Termine und Annahmegrenzen beachten

Ein Schadstoffmobil steht meist nicht dauerhaft an einem Ort. Kommunen veröffentlichen Touren, Standzeiten und Annahmebedingungen. Bestimmte Stoffe oder größere Mengen können ausgeschlossen sein und müssen dann zu einer stationären Sammelstelle oder einem spezialisierten Entsorger gebracht werden.

Besonders wichtig: Problemstoffe gehören nicht in Toilette, Spüle oder Gully. Auch der Restmüll ist nicht automatisch zulässig. Die konkrete Gegenstands- oder Stoffseite nennt den passenden Weg und weist auf Fälle hin, bei denen eine lokale Rückfrage nötig ist.

Alternative Sammelstelle: Wertstoffhof.