Renovierungsabfälle richtig trennen

Bei einer Renovierung entstehen auf engem Raum sehr unterschiedliche Abfälle. Tapeten, Fliesen, Laminat, Gips, Holz, Dämmstoffe, Farben und Verpackungen sehen schnell nach einem gemeinsamen „Baumüll“ aus, benötigen aber je nach Material und Belastung verschiedene Entsorgungswege.

Mineralische Stoffe von gemischten Abfällen unterscheiden

Fliesen, Ziegel oder bestimmte mineralische Baustoffe können getrennt als Bauschutt angenommen werden. Tapetenreste, behandeltes Holz, Kunststoffe oder Verbundmaterialien gehören nicht automatisch in denselben Container. Eine saubere Trennung kann die Annahme erleichtern und Kosten vermeiden.

Farben, Lacke und Chemikalien gesondert behandeln

Flüssige oder schadstoffhaltige Reste dürfen nicht einfach mit trockenem Renovierungsabfall vermischt werden. Bei Farben, Lösemitteln, Bauschaum oder unbekannten Produkten ist zu prüfen, ob Schadstoffmobil, Wertstoffhof oder ein anderer Fachweg vorgesehen ist. Ausguss und Gully sind keine Entsorgungswege.

Bei Dämmstoffen genau hinschauen

Dämmmaterialien können je nach Art, Alter und Zusammensetzung besondere Anforderungen haben. Eine pauschale Einordnung ist deshalb ungeeignet. Wer bei älteren Baustoffen nicht sicher weiß, um welches Material es sich handelt, sollte vor dem Ausbau oder Transport fachliche Informationen einholen.

Die Gegenstandsseiten im Bereich Renovieren & Bauen trennen diese Stoffe einzeln, damit aus einer groben Baustellenmischung konkrete Entsorgungsentscheidungen werden.